Welse Nachzucht Futter Besonderes Probleme Reste
Hallo Fachleute,
ich möchte auch mal.

An anderer Stelle habe ich mal geschrieben, meine Sturisoma haben mir graue Haare beschert und mich fast zum Wahnsinn getrieben, obwohl ich mich ihnen (fast) mehr gewidmet habe als meiner Frau. Sechs oder sieben Gelege habe ich verloren, keinen einzigen Jungfisch durchbekommen. Ich habe alles mögliche an Futter ausprobiert. Sie saßen auf Buchenblätter und Erlenzapfen, sie saßen auf blauem Filterschwamm und schwammen frei im Becken. Ich habe Kerzen gespendet und den Alttieren mit dem Eisvogel gedroht. Nichts half.
Ich habe Gerhard Ott um Hilfe gebeten und wurde von ihm an Ingo Seidel weitergeleitet. Dieser gab mir den Rat, die Jungtiere täglich umzuquartieren und sie jeweils in ein neues, gereinigtes, zehn Ltr Plastikbecken zu setzen. Hoffnung keimte auf, es wurde besser. Aber am zwölften Tag begann wieder das Sterben.
Nichts half und mittlerweilen war ich suizidgefährdet. Meine Finger zitterten beim Anzünden einer Zigarette und wenn meine Frau zu mir sagte, möchtest du heute nicht zu deinen Fischen runter, brach ich in ein irres Gelächter aus und tanzte im Kreis.
Zwischenzeitlich dachte ich schon daran, das sich nicht jede Art ziehen lassen würde. Ich war auf dem Holzweg.

Ich mache es kurz:
Die Tiere verhungerten. In einem anderen Forum unterhielt ich mich mit Klaus Dreymann über das Problem. Er brachte das Futter Cyclop eeze ins Spiel. Auch vorher schon, konnte ich mit einer Lupe feststellen, dass die Tiere fraßen und doch muß dieses mal etwas anders sein. Die Jungtiere leben seit drei Wochen, dies ist noch lange kein Erfolg, aber für mich mehr als ein Lichtblick.
Einen Fehler hat das Cyclop Zeuch, die Hälfte schwimmt auf der Wasseroberfläche - mache ich was falsch?
Darauf hin habe ich das Pulver mit Agar Agar gebunden und zu dünnen Platten ausgestrichen. Die Welse sitzen drauf und raspeln und freuen sich und raspeln und freuen.......

Hoffentlich noch recht lange.
Gruß aus Karlsruhe
Helmut

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